© Michi MAWLS, 2015, Bottrop, Germany
powerd by MICHIMIX
Michimix Artwork With Laser Systems Home Impressum Art Technik History
Laserklasse 1: < 25 µW Der zugängliche Laserstrahl ist unbedenklich. (z.B. Handscanner) Laserklasse 1M: < 25 µW Der zugängliche Laserstrahl ist unbedenklich ohne opt. Hilfsmittel (Lupen, Ferngläser o.Ä.) Laserklasse 2:  <= 1mW Die zugängliche Laserstrahl liegt im sichtbaren Bereich (400nm - 700nm) und ist bis zu einer Verweildauer von 0,25sek. für das Auge ungefährlich. Der Lidschlussreflex eines gesunden Menschen ohne Drogenkonsum reicht aus. Laserklasse 2M:  <= 1mW wie Klasse 2 solange keine opt. Instrumente verwendet werden. Laserklasse 3R: 1 - 5mW Der zugängliche Laserstrahl ist gefährlich für das Auge Laserklasse 3B: 5 - 500mW Der zugängliche Laserstrahl ist gefährlich für das Auge und in besonderen Fällen auch für die Haut. Diffuses Streulicht ist i.d.R. noch ungefährlich (Showlaser) Laserklasse 4: > 500mW Der zugängliche Laserstrahl ist sehr gefährlich für Auge und Haut. Auch diffuses Streulicht ist noch immer sehr gefährlich. Es besteht Brand,- und Explosionsgefahr (z.B. Materialbearbeitung oder Showlaser)
LASERSCHUTZKLASSEN
Laser sind kein Kinderspielzeug!  Mittlerweile werden Laser für jedermann erschwinglich und angeboten. Das Angebot reicht von den normalen Laserpointern bis hin zu Showlasern der Klasse 4. Auch im medizinischen  Bereich sind Laser nicht mehr wegzudenken. Aber  VORSICHT! Wer meint “ist doch nur Licht” der täuscht. Auf diversen Auktionsportalen gibt es Laserpointer, deren Klassifizierungen nicht immer stimmen. Die meisten stammen aus Fernost und sind sehr gefährlich und nichts für unerfahrene Kinder oder Erwachsene. Auch als Haustierspielzeug für Katzen sind diese Pointer absolut ungeeignet. Beim Betrieb von Showlasern der Klassen 3B und 4 sind viele Punkte zu beachten, um das Publikum und die Freunde nicht zu verletzen. Showlaser sollten z.B. immer in einer Höhe von min. 2,70m montiert werden, damit das Publikum weder mit den Händen noch mit reflektierenden Teilen in den Strahl gelangen können. Es besteht immer Brandgefahr bei Lasern der Klasse 4. Also, wenn man sich nicht sicher ist, ob der Betrieb z.B. auf einer Party sicher ist, dann lieber auf Laser verzichten oder professionellen Rat einholen.  Beim Betrieb auf öffentlichen Veranstaltungen ist immer die Anwesenheit eines Laserschutzbeauftragten nach BGV B2 erforderlich!  Alle Angaben hier sind ohne Gewähr und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
LICHT Licht ist der Teil der elektromagnetischen Strahlung, den wir Menschen sehen können. Der Bereich liegt von ca. 390nm bis ca. 720nm. Alle Wellenlängen davor  und dahinter sind unsichtbar und machen sie so gefährlich. Am Besten sichtbar ist der mittlere Bereich, also eine Wellenlänge von ca. 520-530nm (grün). Da braucht es nur eine geringe Leistung um den Laserstrahl mittels Dunst oder Nebel sichtbar zu machen. Bei (blau) oder (rot) braucht man eine viel höhere  Leistung, um die gleiche Sichtbarkeit in Dunst oder Nebel zu  erziehlen, wie bei grün. Daher sind rote und blaue Laserstrahlen bei  gleicher Hellikeit gefährlicher als grüne, da sie fast immer eine  höhere Leistung haben als der grüne. Desweiteren kann eine Schädingung der Haut eintreten, da  kurzwelliges Licht tiefer in die Haut eindringen kann, als  langwelliges. Wir kennen das alle vom Sommerurlaub. UV-A  Strahlung mit einer Wellenlänge von ca. 340nm dringt tief in die Haut ein und verursacht dort Hautrötungen (Sonnenbrand). Die IR-A (Infrarotstrahlung) liegt ca.  zwischen 780nm und 1400nm und wird auf der Oberhaut in Wärme umgesetzt. Daher ist es ganz besonders wichtig, nur Lasermodule zu verwenden, die den sichtbaren Bereich des Licht nicht verlassen. Leider tauchen immer wieder  Dioden auf, die diesen Bereich nach einiger Zeit und bei steigender Temperatur verlassen und in den unsichtbaren Bereich rutschen. Daher sind hochwertige  Module mit einer Temperaturregelung ausgestattet, die die Wellenlänge in dem angegebenen Bereich stabil halten soll.
RGB - Farbraum  Die Mischung der drei Grundfarben rot, blau und  grün ergibt weiß. Somit ist weiß keine eigene Farbe  sondern eine Mischung aus den drei Grundfarben. In einem Laserprojektor werden die drei  Lasermodule (rot, grün und blau) von der  Steuerung so gemischt, wie der Anwender die  Farbwahl vorbibt. Somit stehen dem Anwender  sieben Farben zur Verfügung.  Bei hochwertigen Projektoren sind die einzelnen  Lasermodule noch analog Dimmbar, sodass man  theoretisch mehrere Millionen Farben darstellen  könnte. Leider kann das menschliche Auge nur ca.  250000 - 500000 Farben unterscheiden.
Alle Angaben hier sind ohne Gewähr und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Scannereinheit (Galvoscanner)
Die beiden Scanner, unter Freaks “Galvo’s” genannt, sind das Herzstück des Laserprojektor. Als Galvanometer kennt man Drehspulenmesswerke,  die elektromechanisch proportional zum Strom eine Drehbewegung erzeugen. Diese einfache Methode macht man sind hier zu Nutze: Anstatt eines  Zeiger, ist hier ein Spiegel verbaut. Je nach einfließender Stromstärke ergibt sich daraus eine Drehwewegung. Mit dieser Drehbewegung wird dann  der ankommende Laserstrahl einmal auf der X-Achse und dann auf der Y-Achse abgelenkt  und kann somit jeden beliebigen Punkt im Raum oder auf einer Leinwand anfahren. Eine  Meldung vom Scanner zurück zum Hardwaretreiber signalisiert ihm, das er seinen  Bildpunkt erreicht hat und nun Bereit ist, den nächsten Punkt anzufahren.  Einfache Scanner schaffen bis zu 15000 punkte (15K pps) pro Sekunde anzufahren.  Hiermit lassen sich dann schon schöne atmosphärische Effekte erzielen, z.B. Tunnel,  Fächer oder andere geometrische Formen.  Für die Darstellung von einfachen Grafiken sind dann Scanner notwendig, die im Bereich  von 20000-35000 pps arbeiten.  Für eine aufwendige Darstellung von Grafiken oder sogar Laufschriften, sind dann  Scanner mit über 35000pps notwendig, die dann auch schnell einmal mehrere Tausend  Euro kosten können.  Die physikalische Grenze aufgrund der Massenträgheit der Spiegel liegt wohl irgendwo  zwischen 80000 und 100000 pps.  Entscheidend über die Geschindigkeit der Scanner ist nicht zuletzt der Abstrahlwinkel, mit  dem die Scanner arbeiten; denn desto größer der Abstrahlwinkel, desto länger der Weg,  denn die Spiegel zurücklegen müssen.  Um da Scanner miteinander vergleichen zu können, gibt des ein ILDA-Testbild, welches  immer mit 8° gescannt wird. Nur so lassen sich Scanner miteinander vergleichen und  deren Geschwindigkeit messen.  Desto auwendiger eine Laser-  grafik ist, desto mehr Punkte müssen die Scanner anfahren. Um z.B. eine kurze Schrift  (wie rechts abgebildet) ruckelfrei darstellen zu können, sind Scanner mit mindestens  15000 pps notwendig. Die Auflösung ist nicht sehr groß und die Punkte liegen weit  auseinander.  Bei einer etwas aufwendigeren  Grafik wie hier links abgebildet  (ca.1000 Bildpunkte) benötigt  man schon Scanner mit über  25000 pps. Es müssen diese  1000 Bildpunkte ja 24mal pro  Sekunde dargestellt werden, um ein ruckelfreies Bild zu erhalten.  Die Realität sieht aber ganz anders aus. In der Regel schaffen die Scanner nur 15-20  Frames (Bilder/sek), da noch einige andere Faktoren in die Entstehung eines Frames mit  einfließen (Blanking)  Bei der Darstellung von annähernd realistischen Bildern, sind dann schnell mehrere  Tausend Bildpunkte notwendig. Dieses einfache Bild unserer Erde hat schon 2500  Bildpunkte und sieht der Erde schon sehr ähnlich. Hier sind Scanner notwendig, die schon  an die Grenzen des machbaren stoßen. Somit sind der Lasershow in diesem Sinne  natürliche Grenzen gesetzt. Vielleicht entwickelt jemand einmal Scanner, die im luftleeren  Raum über ein Magnetfeld schwebend gesteuert werden...aber dann bleibt noch immer die  Erdanziehungskraft.  Na dann werden wir die nächste Dimensionen von Lasershows wohl erst im All bewundern  können. Man darf gespannt sein ;-) 
ca. 1000 Bildpunkte
ca. 2500 Bildpunkte
Technik
ca. 400 Bildpunkte